Stadt stellt Zeitplan für Denkmal auf dem Synagogenvorplatz vor! – FDP begrüßt Planungen!


 

Schon seit längerem ist ein Denkmal für die verfolgten und ermordeten Juden in Saarbrücken während der Nazi-Diktatur im Gespräch. „Wir freuen uns, dass das Denkmal nun Wirklichkeit wird und noch in diesem Jahr eingeweiht werden soll“, so der kulturpolitische Sprecher der FDP Stadtratsfraktion, Hermann Simon.
Im Kulturausschuss wurde der Zeitplan und weitere Aktionen zur Erinnerung an die Schreckensherrschaft vorgestellt. Die Verwaltung und die beteiligte Künstlergruppe Mannstein+Vill planen die Einweihung für den 7.11.21, da dieser Termin mit Blick auf die Reichsprogromnacht am 09.11.21 von großer Bedeutung sei. Auch das geplante digitale Partizipationsprojekt und das Informationspult sehen die Liberalen als einen wichtigen Baustein gegen das Vergessen. „Leider zeigt sich immer wieder, dass viele Denkmäler ohne entsprechende Informationen nur als Kunstobjekte im öffentlichen Raum gesehen werden, daher ist eine solche mediale Begleitung wichtig“, so Simon weiter. Inhaltlich werde das Webcomic die Biographien von Friedel Heilbronner, geb. Oppenheimer, sie war Ehrengast beim Saarbrücker Filmfestival Max Ophüls Preis, und Ladislaus Gray, einem Fußballtrainer aus Dudweiler, darstellen. „Neben den schon bekannten Erinnerungsstätten mit dem Rabbiner-Rülf-Platz, dem Willi-Graf-Ufer, dem Platz des unsichtbaren Mahnmals und den Stolpersteinen wird dieses Denkmal ein weiterer wichtiger Beitrag zur Aufarbeitung der deutschen Geschichte werden“, so Simon abschließend.