Koalition nimmt Bedenken der Anwohnerinnen und Anwohner im Bereich Fichtestraße ernst! – Mitglieder sozialer Randgruppen benötigen Alternative zum Aufenthalt auf der Straße!

Die Jamaikakoalition im Stadtrat dankt der Verwaltung für die Erarbeitung ihres Konzeptes für einen neuen Aufenthaltsort für Mitglieder sozialer Randgruppen. Nach der Veranstaltung mit den Anwohnerinnen und Anwohnern im Bereich der Fichtestraße haben sich noch Fragen und Bedenken ergeben, die die Verwaltung in ihren Vorschlag einarbeiten sollte, daher wird die Jamaikakoalition eine Vertagung des Punktes in die zweite Hälfte dieses Jahres beantragen.
„Wir begrüßen, dass die Verwaltung nach Jahren des Stillstands und Wegschauens durch die frühere SPD-Führung dieses wichtige soziale Thema angegangen ist. Mit den Erkenntnissen aus den Gesprächen mit den Anwohnerinnen und Anwohnern möchten wir der Verwaltung die Möglichkeit geben, ein erweitertes integriertes Konzept hinsichtlich eines Platzes und seiner Umgebung zu erarbeiten. Hierzu soll die Situation um die Johanneskirche und das erweiterte Umfeld des Drogenhilfezentrums, sowie der Menschen im öffentlichen Raum in Saarbrücken generell analysiert werden. In Zusammenarbeit mit den vorhandenen Akteurinnen und Akteuren soll ein sozialpädagogisches Angebot erarbeitet, eine bauliche Konzeption erstellt und mögliche Orte mit Blick auf eine bestmögliche Umsetzung des Konzeptes geprüft werden. Parallel soll im Hinblick auf die bereits jetzt schon starke Belastung des Viertels um das Drogenhilfezentrum die Verwaltung außerdem die Zeit nutzen, um mit Sicherheitsbehörden, dem Land und dem Regionalverband ein Sicherheitskonzept für das Viertel zu erarbeiten. Eine Inbetriebnahme eines neuen Platzes wird erst nach erneuter Beteiligung der städtischen Gremien erfolgen,“ so der sozialpolitische Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion, Rainer Ritz, der Fraktionsvorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion, Dr. Helmut Isringhaus, sowie der sozialpolitische Sprecher der Grünen-Stadtratsfraktion, Thomas Brass.