Vorläufige Beurlaubung von Geschäftsführer Martin Welker richtiges Signal – Oberbürgermeister Conradt muss jetzt Stadtrat umfänglich informieren

Die FDP-Stadtratsfraktion begrüßt die Entscheidung, den Geschäftsführer der GIU, Martin Welker, bis zur Klärung der Anschuldigungen zu beurlauben.

Dazu der Fraktionsvorsitzende der FDP im Stadtrat, Dr. Helmut Isringhaus:

„In diesem Zusammenhang muss Oberbürgermeister Conradt (CDU) alle Stadträte umfänglich über die aktuelle Situation bei der GIU informieren. Gerade erst wurde ein Antrag von bzgl. Nachfragen wegen bestehender Honorarforderungen von Martin Welker gegenüber der GIU mit dem Hinweis abgelehnt, dass diese Informationen nur Aufsichtsratsmitgliedern zustehen würden. Wir sind hingegen der Auffassung, dass allen Stadträten nach § 37 KSVG diese Information zusteht, wie es auch in den Erläuterungen zum KSVG ausgeführt wird. Alle Vorkommnisse in städtischen Gesellschaften wirken sich auch auf die Gesamtstadt aus, daher muss Conradt endlich seine Blockadehaltung aufgeben. Die gewählten Stadträte dürfen nicht weiter durch dieses intransparente Verhalten quasi entmachtet werden.“